Gastritis

Eine Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut. Die akute Gastritis tritt als Folge äußerlicher Einwirkung auf (z.B. Alkohol oder Arzneimittel). Symptome sind Schmerzen im Oberbauch, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Blähungen.

 

Die chronische Gastritis dagegen verläuft häufig unspezifisch, d.h. ohne auffällige Symptome.

Man unterscheidet je nach Ursache drei Formen: Typ A (Autoimmunerkrankung),  Typ B (bakterielle Infektion mit Helicobacter pylori), Typ C (äußere Einflüsse).

 

Nahezu 90% aller Gastritis-Erkrankungen sind auf eine Besiedlung des Magens mit dem Bakterium Helicobacter pylori zurückzuführen. Unbehandelt kann sich diese Gastritis zu einem Geschwür entwickeln.

Vorsicht bei Schmerzmitteln

Patienten, die aufgrund von Arthrose, Rheuma, Kopf- oder Rückenschmerzen etc. regelmäßig Schmerzmittel einnehmen (z.B. Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Ibuprofen oder Naproxen), sind bei bestehender Helicobacter pylori-Infektion erhöhten gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt:

  • Es besteht ein erheblich gesteigertes Risiko im Hinblick auf Magenblutungen und Magengeschwüre
  • Symptome (Schmerzen) und damit Alarmzeichen können zu lange unbemerkt bleiben
  • Das Geschwür-Risiko kann sich um das 60-fache erhöhen!

Die Abtötung des Bakteriums kann dieses Mehrfachrisiko deutlich verringern!