Helicobacter pylori –
der Hauptrisikofaktor in Sachen Magenkrebs

Bereits 1994 wurde Helicobacter pylori - als bisher einziges Bakterium - von der Weltgesundheitsorganisation WHO als krebserregend eingestuft. Wissenschaftliche Studien haben den Zusammenhang zwischen einer Infektion mit Helicobacter pylori und dem Auftreten von Magenkrebs nachgewiesen.

 

Mittlerweile wird vermutet, dass die Infektion mit Helicobacter pylori eine nahezu notwendige Voraussetzung für die Entstehung von bestimmten Magenkrebs-Arten ist. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass das Risiko an Magenkrebs zu erkranken, durch eine Helicobacter pylori-Infektion um das 20-fache erhöht wird! Bei Menschen mit familiärer Vorbelastung oder Rauchern steigt dieses Risiko sogar noch deutlich an.

 

Magenkrebs zählt nach wie vor weltweit zu den häufigsten Krebstodesursachen. Diese nachgewiesenen Zusammenhänge machen deutlich, dass die Abtötung von Helicobacter pylori eine durchaus effiziente Krebsvorsorge darstellen kann.

 

Dank der einfachen und schmerzfreien Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in Bezug auf Helicobacter pylori ist wirksame Vorbeugung ohne großen Aufwand möglich. Wenn Sie typische Symptome haben oder in Ihrer Familie Fälle von Magenkrebs bekannt sind, sprechen Sie am besten Ihren Arzt darauf an.