Diese Methode gilt als Standard-Diagnoseverfahren bei Verdacht auf
Refluxkrankheit, Gastritis, Magen-/Darmgeschwüre und für den Nachweis einer Infektion mit Helicobacter pylori.
Ab einem Lebensalter von 45 Jahren stellt die Endoskopie im Hinblick auf eine effektive Magenkrebs-Vorsorge grundsätzlich die optimale Untersuchungsmethode dar.
Mit ihr kann die Magenschleimhaut zuverlässig auf Gewebeveränderungen überprüft werden.
Hierfür wird dem Patienten – meist nach örtlicher Betäubung – über den Mund und die Speiseröhre ein dünnes, flexibles Instrument eingeführt. Das ermöglicht eine präzise optische Untersuchung der Innenwände von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Zudem kann der Arzt winzige Gewebeproben entnehmen (Biopsie) und diese gezielt auf Helicobacter pylori hin untersuchen.
Speziell für den Nachweis von Helicobacter pylori steht als Alternative – vor allem bei jungen Patienten oder Patienten ohne weitere Risikofaktoren – der
einfacher und angenehmer durchzuführende Atemtest zur Verfügung.
