Sicher ist sicher: Warum eine Spiegelung?

Bei der Spiegelung oder Endoskopie des oberen Verdauungstraktes kann die Oberfläche von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm beurteilt und eine mögliche Infektion mit Helicobacter pylori festgestellt werden. Auch Veränderungen an den Schleimhäuten dieser Organe können frühzeitig erkannt und behandelt werden.


Der größte Vorteil dieser Untersuchungsmethode liegt darin, dass schon während der Untersuchung schmerzfrei kleine Gewebeproben entnommen werden können, um sie anschließend im Zuge der Magenkrebs-Vorsorge im Labor zu untersuchen.


Mithilfe der Spiegelung können auch kleinere Eingriffe durchgeführt und dadurch häufig eine Operation vermieden werden.

 

Beachten Sie am Tag der Untersuchung:

• Vor der Magenspiegelung sollten Sie nüchtern sein. D.h., vor der 
  Untersuchung bitte keine Getränke oder Speisen zu sich nehmen.

• Wurde Ihr Rachen mit einem Spray betäubt, um das Einführen des  
  Endoskops in den Rachenraum zu erleichtern, sollten Sie bis eine Stunde 
  nach der Untersuchung nichts essen und trinken.

• Falls Sie ein Medikament zur Beruhigung erhalten haben, beachten Sie
  bitte, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder
  zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt ist.