Was ist eine Magenspiegelung?

Bei der Magenspiegelung (Endoskopie) wird ein dünnes, biegsames Instrument (Endoskop) durch den Mund und die Speiseröhre in den Magen und den

Zwölffingerdarm eingeführt. Wie so etwas aussieht, erfahren Sie hier:

 

Das Endoskop ist mit einem kleinen Greifarm und einer Lichtquelle ausgestattet. Der Arzt betrachtet die Innenwände der Speiseröhre und des Magens und entnimmt dabei schmerzlos winzige Gewebeproben (Biopsie). Diese können im Labor auf Helicobacter pylori hin untersucht werden.

 

In der Regel dauert eine Magenspiegelung nur wenige Minuten. Die risikoarme und schonende Routineuntersuchung liefert sehr zuverlässige Ergebnisse und ist grundsätzlich ohne Einsatz von Medikamenten möglich. Um das Einführen des Endoskops zu erleichtern, kann der Rachen mit einem Spray betäubt werden. Ängstlichen oder aufgeregten Patienten kann darüber hinaus ein Medikament zur Beruhigung helfen.

 

Komplikationen treten äußerst selten auf, weshalb eine Magenspiegelung gerade auch für schwerkranke und alte Menschen sehr gut geeignet ist. Durch Wiederholung der Spiegelung kann der Arzt den Erfolg der durchgeführten Behandlung überprüfen.


Warum eine Magenspiegelung?