Kurz und schmerzlos:
Tripeltherapie bei Helicobacter pylori.

Stellt der Arzt eine Infektion mit Helicobacter pylori  fest, leitet er – wenn nötig – Maßnahmen für die Abtötung des Keims (Eradikation) ein. Die wirksamste und bekannteste Therapieform dafür ist die sogenannte Tripeltherapie. Dabei nimmt der Patient über 7 Tage hinweg eine Kombination aus säurehemmenden Mitteln (PPI) und Antibiotika ein. Die durchschnittliche Eradikationsrate liegt bei mehr als 90%, die Heilungsraten im Hinblick auf Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sogar zwischen 92 und 97%! Diese hohe Erfolgsquote bedeutet für Sie als Patient:

In der Regel müssen Sie die Therapie nur einmal durchführen und haben anschließend ein Leben lang Ruhe vor dem „Magenteufel“, wie Helicobacter pylori auch genannt wird.

 

Anwendung der Tripeltherapie

Ergebnis der Tripeltherapie


Über 90% Heilungschance

Die Tripeltherapie ist in ca. neun von zehn Anwendungen auf Anhieb erfolgreich. In den übrigen Fällen wird die Therapie mit einem anderen Antibiotikum wiederholt. Nach Beseitigung der Infektion ist die Wiederansteckungsgefahr für Erwachsene äußerst gering. Das bedeutet für über 90% der mit Tripeltherapie behandelten Patienten: einmal und nie wieder.